Volatilität ist das statistische Maß für die Schwankungsbreite eines Kurses. Hohe Volatilität bedeutet starke Kursschwankungen in kurzer Zeit — sowohl nach oben als auch nach unten.
Historische Volatilität: Berechnet aus vergangenen Kursveränderungen (Standardabweichung der täglichen Renditen). Implizite Volatilität: Aus den Preisen von Optionen abgeleitet — spiegelt die Markterwartung zukünftiger Schwankungen wider. Der VIX (Volatilility Index des S&P 500) ist das bekannteste Maß für implizite Volatilität und gilt als "Angstbarometer" des Markts.
Für aktive Anleger: Hohe Volatilität bedeutet mehr Chance und mehr Risiko. Der ATR misst Volatilität auf Einzelaktien-Ebene und hilft beim Stop-Loss-Setzen. Volatile Phasen (VIX über 25) sind häufig gute Dip-Buying-Gelegenheiten — aber auch mit erhöhtem Risiko verbunden.
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