Börsen-Glossar·~2 Min. Lesezeit

RSI (Relative Strength Index)

Momentum-Indikator der misst ob eine Aktie überkauft oder überverkauft ist.

Der RSI (Relative Strength Index) wurde 1978 von J. Welles Wilder entwickelt. Er misst die Stärke von Kursbewegungen in einem definierten Zeitraum — standardmäßig 14 Handelstage — und gibt einen Wert zwischen 0 und 100 aus.

Ein RSI über 70 gilt als überkauft: Die Aktie ist in kurzer Zeit stark gestiegen, kurzfristiges Rückschlagpotenzial ist erhöht. Ein RSI unter 30 gilt als überverkauft: Die Aktie wurde stark abverkauft, was auf eine mögliche Erholung hindeuten kann — muss es aber nicht.

Entscheidend ist nicht nur der absolute Wert, sondern die Richtung: Ein RSI der aus dem überverkauften Bereich nach oben dreht, ist ein stärkeres Signal als ein RSI der gleichmäßig fällt.

Signalfolio nutzt den RSI in allen 5 Scanner-Strategien mit unterschiedlichen Schwellwerten. Für Dip-Setups wird ein RSI zwischen 30 und 55 gesucht — kombiniert mit der Bedingung, dass der RSI an mindestens 2 aufeinanderfolgenden Tagen gestiegen ist.

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