Rebalancing bezeichnet den Prozess, ein Portfolio nach Kursveränderungen wieder auf seine ursprüngliche Zielgewichtung zurückzuführen.
Beispiel: Ein Portfolio mit Zielgewichtung 60 % Aktien / 40 % Anleihen. Nach einem starken Aktienanstieg besteht das Portfolio nun aus 75 % Aktien. Rebalancing bedeutet: Aktien teilweise verkaufen, Anleihen kaufen — bis die 60/40-Verteilung wiederhergestellt ist.
Rebalancing erzwingt systematisch "teuer verkaufen, günstig kaufen". Gleichzeitig kontrolliert es das Risikoprofil: Ohne Rebalancing kann ein Depot über Jahre hinweg deutlich risikoreicher werden als ursprünglich geplant.
Häufigkeit: Jährliches Rebalancing ist für die meisten Privatanleger ausreichend. Kosteneffizienter ist Rebalancing durch neue Einzahlungen — zuerst in die untergewichteten Positionen investieren.
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