Börsen-Glossar·~2 Min. Lesezeit

Earnings (Quartalsergebnisse)

Vierteljährlich veröffentlichte Unternehmensgewinne — ein wichtiger Kurstreiber.

Earnings bezeichnen die Quartalsergebnisse eines Unternehmens — die veröffentlichten Gewinn- und Umsatzzahlen. In den USA berichten Unternehmen typischerweise 4 Mal im Jahr. In Deutschland gibt es Halbjahreszahlen und Quartalsmitteilungen.

Wichtige Kennzahlen: EPS (Earnings per Share — Gewinn je Aktie), Umsatz, Gewinnmarge, Ausblick (Guidance).

Marktreaktion: Der Kurs reagiert nicht auf die absoluten Zahlen, sondern auf die Abweichung von den Erwartungen (Konsensschätzung). Ein Unternehmen das 10 % Gewinnwachstum zeigt, fällt — wenn der Markt 20 % erwartet hatte.

Earnings-Season: Typischerweise 3–4 Wochen nach Quartalsende (April, Juli, Oktober, Januar). In dieser Zeit ist die Volatilität erhöht.

Signalfolio: Der Scanner enthält einen Earnings-Lock — Aktien kurz vor oder nach Earnings werden nicht als Dip-Setups gemeldet, da das Kursrisiko unkalkulierbar ist.

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