Börsen-Glossar·~2 Min. Lesezeit

Replikation (ETF)

Methode wie ein ETF seinen Index nachbildet — physisch oder synthetisch.

Replikation beschreibt, wie ein ETF seinen Referenzindex nachbildet. Es gibt zwei Hauptmethoden:

Physische Replikation: Der ETF kauft tatsächlich die Aktien des Index. Vollständige Replikation = alle Aktien; optimierte Stichprobenauswahl = nur eine repräsentative Teilmenge (bei sehr breiten Indizes sinnvoll). Vorteil: transparent, kein Kontrahentenrisiko. Nachteil: Bei sehr breiten Indizes teuer in der Umsetzung.

Synthetische Replikation (Swap-ETFs): Der ETF kauft einen Korb von Wertpapieren (nicht zwingend die Indexaktien) und schließt mit einer Investmentbank einen Swap-Vertrag ab, der die Indexrendite garantiert. Vorteil: Kann Steuern auf Dividenden reduzieren (besonders relevant bei US-Aktien). Nachteil: Kontrahentenrisiko — wenn die Swap-Partei ausfällt.

Für die meisten Privatanleger ist die Replikationsmethode zweitrangig. Bei gut regulierten Anbietern ist das Risiko gering.

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Hinweis: Alle Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Dies ist keine Anlageberatung gemäß § 34b WpHG.

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