Der Börsenzyklus beschreibt das wiederkehrende Muster aus verschiedenen Marktphasen, die sich historisch immer wieder abwechseln. Das klassische Modell unterscheidet 4 Phasen:
1. Aufschwung (Recovery): Nach dem Tief erholen sich die Kurse. Stimmung: noch pessimistisch, aber Fundamentaldaten verbessern sich. Frühe Anleger kaufen.
2. Expansion (Bull Market): Breite Marktparticipation, steigende Unternehmensgewinne, optimistische Stimmung. Technologieaktien und zyklische Werte outperformen.
3. Überhitzung (Late Cycle): Bewertungen stark gestiegen, Inflation und Zinsen steigen, Zentralbanken straffen. Rohstoffe und Energie outperformen oft.
4. Abschwung (Bear Market / Rezession): Gewinnrückgänge, fallende Kurse, pessimistische Stimmung. Defensive Sektoren, Cash und Anleihen outperformen.
Wichtig: Zyklen verlaufen nie sauber — Phasen überlappen sich, Längen variieren stark.
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