Ein Bear Market (Bärenmarkt) ist eine Phase anhaltender Kursverluste. Die gängige Definition: −20 % vom letzten Hochpunkt. Historische Beispiele: 2000–2002 (Dotcom-Crash, −49 % S&P 500), 2008–2009 (Finanzkrise, −57 % S&P 500), 2022 (Zinserhöhungszyklus, −27 % S&P 500).
Charakteristika: Fallende Unternehmensgewinne oder -erwartungen, steigende Arbeitslosigkeit, Anleger-Pessimismus, sinkende Bewertungen, hoher VIX.
Strategie im Bear Market: Stop-Loss-Disziplin ist entscheidend. Defensive Sektoren (Gesundheit, Versorger, Konsumgüter defensiv) outperformen oft. Cash als Position zu halten ist legitim. Kein blindes Averaging-Down ohne fundamentale Analyse.
Bear Markets enden typischerweise bevor die Wirtschaftsdaten sich erholen — der Markt antizipiert die Zukunft. Deshalb ist der "perfekte" Ausstieg-Wiedereinstieg fast unmöglich.
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