Börsen-Glossar·~2 Min. Lesezeit

AUM (Assets under Management)

Verwaltetes Vermögen — Gesamtwert aller in einem Fonds investierten Gelder.

AUM (Assets under Management) bezeichnet das gesamte verwaltete Vermögen eines Fonds oder Vermögensverwalters. Bei ETFs gibt der AUM an, wie viel Kapital insgesamt in diesen ETF investiert ist.

Warum ist der AUM wichtig? Ein hoher AUM signalisiert breite Akzeptanz und Liquidität. ETFs mit sehr niedrigem AUM (unter 50 Mio. €) haben höheres Schließungsrisiko — der Anbieter könnte den ETF liquidieren wenn er unwirtschaftlich wird. Außerdem ist der Spread (Geld-Brief-Spanne) bei liquiden, großen ETFs typischerweise enger.

Faustregel: Für einen langfristig orientierten ETF-Kauf sollte der AUM mindestens 100–300 Mio. € betragen. Größere ETFs (1 Mrd. €+) haben meist optimale Liquidität.

Signalfolio zeigt den AUM für ETFs im Katalog und nutzt ihn im ETF-Score als Qualitätskriterium.

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Hinweis: Alle Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Dies ist keine Anlageberatung gemäß § 34b WpHG.

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